7. Leistungen
7.1. Alle Schüler der Musikschule müssen die Anforderungen der Lehrpläne erfüllen.
7.2. Sind im Unterricht normale Fortschritte infolge mangelnder Begabung, mangelnden Fleißes oder aus anderen Gründen nicht zu erzielen, kann der Schüler durch den Leiter der Musikschule von der weiteren Teilnahme am Unterricht ausgeschlossen werden.
8. Lehr- und Lernmittel
8.1. Die Musikschulbücherei und die Notensammlung stehen allen Schülern über ihre Fachlehrer zur Verfügung.
8.2. Lernmittel (Instrumente usw.) sind grundsätzlich von den Schülern zu stellen. Soweit schuleigene Lern- und Arbeitsmittel vorhanden sind, kann sie der Schulleiter auf Vorschlag des Fachlehrers an förderungswürdige Schüler befristet ausleihen; die Ausleihzeit für jedes Instrument soll zwei Jahre nicht übersteigen. Für das Instrument wird eine monatliche Leihgebühr erhoben.
8.3. Instrument und Zubehör sind auf Kosten des Entleihers bzw. der gesetzlichen Vertreter instand zu halten. Über Einzelheiten der Pflege hat sich der Teilnehmer bei der Lehrkraft zu unterrichten. Mit Reparaturen dürfen nur von der Musikschule benannte Firmen beauftragt werden.
8.4. Für Verlust und Beschädigung haben die Entleiher bzw. die gesetzlichen Vertreter in vollem Umfang einzustehen. Es wird der Abschluss einer Haftpflichtversicherung empfohlen.
8.5. Instrumente und Zubehör dürfen nicht an Dritte weiter gegeben werden.
9. Ergänzungsfächer
9.1. Alle Schüler der Unter-, Mittel- und Oberstufe, d.h. in der Regel alle Instrumentalschüler, sind verpflichtet, an einem Ergänzungsfach teilzunehmen. Befähigte Schüler werden für das Orchester- u. Kammermusikarbeit vorgeschlagen. Ergänzungsfächer sind verbindliche Bestandteile des Unterrichts.
9.2. Die Einteilung zum Ergänzungsfach nimmt unter Berücksichtigung des Ausbildungsstandes und des Interesses des Schülers der Hauptfachlehrer in Verbindung mit dem Schulleiter vor.
9.3. Von der Verpflichtung zum Besuch eines Ergänzungsfaches kann der Schüler im Ausnahmefall dispensiert werden. Schriftliche Anträge sind an die Schulleitung zu richten.
10. Probezeit
10.1. Während der Früherziehungs- u. Grundkurse gilt der 1. Unterrichtsmonat als Probezeit, ist jedoch kostenpflichtig.
10.2. Im Instrumentalunterricht wird in der Regel auf die Probezeit verzichtet.
11. Gesundheitsbestimmungen
11.1 Beim Auftreten ansteckender Krankheiten sind die allgemeinen Gesundheitsbestimmungen für Schulen (insbes. Bundesseuchengesetz, Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beim Menschen) anzuwenden.
12. Aufsicht
12.1 Eine Aufsicht besteht nur während des Unterrichtes.
13. Unfallschutz
13.1 Die Musikschüler sind auf d. Weg zum und vom Unterricht unfallversichert. Die Versicherung erstreckt sich auf die Folgen körperlicher Unfälle, von denen die versicherten Schüler betroffen werden, 1. beim Unterricht und auf dem Schulgrundstück während eines Aufenthaltes, der im Zusammenhang mit dem Schulbetrieb steht; 2. außerhalb des Schulgrundstückes bei Veranstaltungen, sofern sie unter Führung oder Leitung eines Lehrers stattfinden; 3. auf dem direkten Wege zum und vom Schulgrundstück bzw. zu und von den Veranstaltungen. Der Versicherungsschutz entfällt jedoch, wenn die normale Dauer des Weges verlängert oder der Weg selbst durch rein private Maßnahmen unterbrochen wird; 4. Während eines Aufenthaltes in Hotels, Heimen und dergleichen, während Konzertreisen, sofern diese von der Schule durchgeführt werden und unter Aufsicht eines Lehrers stehen sowie während der Reise selbst. Der Versicherungsschutz für solche Reisen ist auf höchstens 30 Tage pro Jahr beschränkt. 5. Eine weitergehende Haftung der Musikschule für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, irgendwelcher Art, die bei der Teilnahme an Veranstaltungen der Musikschule eintreten, besteht nicht, es sei denn, der Schaden ist auf ein vorsätzliches Handeln der Organe der Musikschule zurückzuführen.
Die Gebührenordnung der Musikschule ist Bestandteil der Schulordnung.
Die Schulordnung tritt zum 01.08.2012 in Kraft und ersetzt alle bis dahin widersprechenden Regelungen.